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11.01.2018

test(…) Als kulturgeschichtliche Epoche, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein dauerte, prägte die Romantik die Linde, wie auch die Eiche, sogar als „Baum der Deutschen“. (…) Hierauf weist im Jahre 1927 auch der Euskirchener Pädagoge Hugo Schmöle (1864–1941) hin, der sich wohl als erster mit der damals bekanntesten Linde der Stadt befasste (…).

(…) Als „Krusche Boom“ wurde hier einst ein besonderer Baum an der Kreuzung mehrerer Bezirksstraßen bezeichnet. Er war „kraus und dicht bewachsen“ und galt schon immer als ein markantes Naturdenkmal „vor dem Tore“, aber nicht am romantischen Brunnen, sondern unmittelbar am Ufer der Erft. Heute erinnert nur noch die Bezeichnung einer trostlosen Kreuzung an den viel zitierten „Krusche Boom“ am Rande der Kreisstadt Euskirchen. Er wurde etwa 1828 gepflanzt und 1975 aus verkehrstechnischen Gründen gefällt. Ein aktuelles Foto, das vor einigen Tagen in der Dämmerung gemacht wurde, erinnert nicht mehr an die wuchtige Linde von einst (…)

 

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(…) Damals wurde bei der Niederlegung eine durchmessergroße Scheibe aus dem Baum herausgeschnitten und einem Interessenten übereignet. Mangels entsprechender Verwendung verblieb jedoch das umfangreiche Holzstück jahrzehntelang in dunklen Abstellkammern und Garagen, ehe schließlich der 92-jährige Bernhard Koch in dem Euskirchener Arzt Dr. Peter de Faber einen dankbaren Abnehmer fand. Dieser wandte sich an den Tischlermeister Heinz Pretzel aus Euskirchen-Obergartzem und beauftragte ihn mit der Umfunktionierung der rohen Holzscheibe zu einer Tischplatte. Da Pretzels Spezialitäten u.a. Nachbau und Restauration alter Möbel und Türen sind, fiel es ihm nicht schwer, ein derartiges Erinnerungsstück einem praktischen Zweck zuzuführen.


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v.l.n.r. Dr. Peter de Faber, Sammler Bernhard Koch, Regionalhistoriker Hans-Dieter Arntz, Tischlermeister Heinz Pretzel


Die engagierten Euskirchener Heinz Pretzel und Dr. de Faber wollten nun etwas über die Historie des „Krusche Boom“ erfahren, was auf einer Plakette festgehalten werden soll. Gerne war ich bereit, unter Berücksichtigung lokaler Zeitungsartikel etwas Regionalkundliches beizusteuern, was ich mit dem beigefügten Online-Artikel tue. Patienten werden also künftig im Wartezimmer des Euskirchener Arztes Dr. Peter de Faber erfahren, an welchem „Relikt Euskirchener Natur- und Heimatgeschichte“ sie Platz genommen haben (…).

 

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(…) Die Anwesenheit bei der Bearbeitung der Holzscheibe war für mich somit der eigentliche Anlass, auch für meine regionalhistorische Homepage eine kleine „Baum-Chronik“ zu verfassen (…).

Der vollständige und bebilderte Artikel kann mit folgendem Link abgerufen werden:

08.01.2018

Zum Antrag einer „Dr. Moshe (Moritz)-Wallach-Straße“ in Köln. Hilfe auch durch „Kölner EXPRESS“ (28.12. 2017)

Unter Vorlage meines Artikels Dr. Moshe (Moritz) Wallach – Mediziner, jüdischer Pionier in Erez Israel und Ehrenbürger der Stadt Jerusalem beantragte ich am 14.11. 2017 bei der Stadt Köln die Benennung einer Straße nach dem verdienstvollen Sohn der Domstadt. Es möge doch künftig heißen: „Dr.Moshe (Moritz)-Wallach-Straße“. Die Begründung ergibt sich aus der Darstellung auf den Seiten 147–157 des Eifeljahrbuches 2018.

Die avisierte Straßenbenennung in Köln soll als posthume Ehrung des berühmt gewordenen jüdischen Mediziners Dr. Moshe (Moritz) Wallach gelten, der in der Domstadt geboren wurde und in seiner Jugend (anno 1876) im Filzengraben Nr. 25A und in der Rheinaustraße Nr. 15(anno 1888) wohnte. Im Jahre 1957 wurde er aufgrund seiner medizinischen und menschlichen Leistungen zum ersten Ehrenbürger der Stadt Jerusalem ernannt. An sein Lebenswerk sollte aber auch in Köln erinnert werden! (…)

Ende des letzten Jahres stellte ich mein Projekt den Lesern meiner regionalhistorischen Homepage vor: Antrag von Hans-Dieter Arntz zur Straßenbenennung in Köln nach Dr. Moshe (Moritz) Wallach . Die Begründung sei kurz zusammengefasst:

(…) Dr. Moritz Wallach, ein aus dem Rheinland stammender orthodoxer Jude, berufen zur praktizierten Nächstenliebe und in seiner Lebensleistung vielleicht mit einem Albert Schweitzer vergleichbar, verblieb an der Stelle – in Palästina, dann in Israel –, die er sich ausgesucht hatte. Dass er auch heute immer noch für den Staat Israel Vorbild und von Bedeutung ist, erkennt man an der Tatsache, dass selbst das Außenministerium ihn und sein Sha`are Zedek Hospital im Internet präsentiert( …).

Seitdem gab und gibt es viele positive Reaktionen. Die Arbeitsgemeinschaft Saar der Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. gehörte zu den ersten, die meinen Antrag online unterstützten.

 


Die deutschsprachige Website HaGalil - das „größte jüdische Online-Magazin in deutscher Sprache“ mit etwa 200.000 Zugriffen täglich – veröffentlichte am 22. Dezember 2017 meinen 10-seitigen Artikel Dr. Moshe (Moritz) Wallach – Mediziner, jüdischer Pionier in Erez Israel und Ehrenbürger der Stadt Jerusalem (Eifeljahrbuch 2018, S. 147-157) vollständig und wies in der Einleitung auf meinen Antrag auf Straßenbenennung nach Dr. Moshe (Moritz) Wallach hin.

Von den größeren Tageszeitungen beeindruckte das Kölner Boulevardblatt „EXPRESS“, das am 28. Dezember 2017 einen ganzseitigen Bericht veröffentlichte und dadurch sicher mein Projekt bekannt machte. Der Bericht stammt aus der Feder des bekannten Journalisten Ayhan Demirci:

 

 Zur Vergrößerung des Artikels klicken Sie bitte HIER!

04.01.2018

Erinnern – eine Brücke in die Zukunft. Jugend- und Schülergedenktag 2018

Der Veranstaltungskalender des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln weist auf eine Veranstaltung hin, in der seit 1998 Kölner Schüler einen besonderen Bogen aus der Vergangenheit in die Gegenwart und zugleich eine Brücke in die Zukunft schlagen. Ich weise auf diese Möglichkeit der „Vergangenheitsbewältigung“ hin, die als „Kölner Konzept“ auch den Schulen des Kreises Euskirchen als Vorbild dienen könnte.

 

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Rechtzeitig zum 27. Januar 2018 – dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus – präsentieren wieder Kölner Jugendliche künstlerische Projekte, die ihrer Meinung nach das Leben im Nationalsozialismus und während der Rassenverfolgung ausdrücken. Hierzu gab es die bekannten Arbeitshilfen:

test„Quellen“ zu finden ist oft gar nicht so schwer. So kann man nach Material im familiären Kreis (Briefe, Erzählungen, Fotos, Gegenstände) suchen, man kann Interviews mit Passanten auf der Straße führen, mit Menschen in Senioreneinrichtungen sprechen, alte Zeitungen oder Bücher analysieren, oder in Archiven recherchieren. Hier hilft zum Beispiel die Bibliothek des NS-Dokumentationszentrums. Aber auch im Internet stehen Materialien bereit…

Die kleine Ausstellung Erinnern – eine Brücke in die Zukunft. Jugend- und Schülergedenktag 2018 ist in der Zeit vom 19. Januar bis zum 4. Februar 2018 im „Gewölbe des Kölner EL-DE-Hauses“ für einen kleinen Unkostenbeitrag geöffnet.

01.01.2018

Zum Jahresbeginn 2018

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Liebe Freunde und Leser meiner regionalhistorischen Homepage,

wie Sie wissen, befasse ich mich inzwischen seit mehr als 40 Jahren mit der Regionalhistorie des Rheinlandes und der Nordeifel.

Erneut möchte ich mich nun wieder zum Jahresende bei denen bedanken, die mir bei der ehrenamtlichen Arbeit geholfen haben. Dies bezieht sich u.a. auch auf die vielen Archive und die leider immer weniger werdenden „Zeitzeugen, deren Zeuge“ ich werden konnte. Besonders angesprochen sind die immer zahlreicher werdenden Lesern meiner regionalhistorischen Homepage, denen ich ebenfalls heute ein glückliches Neues Jahr wünschen möchte.

Wie Sie wissen, liegt meinem „Versöhnungskonzept durch persönliche Kontakte“ nicht nur das Regionalhistorische, sondern seit Jahrzehnten ganz besonders die Aufarbeitung der deutsch-jüdischen Geschichte im Bereich Bonn-Köln-Aachen am Herzen. Dass sich daraus eine sehr stark frequentierte „Anlaufstelle“ für christlich-jüdische und deutsch-jüdische Kontakte entwickelt hat, war anfangs nicht abzusehen. Insofern freue ich mich immer wieder über das Lob, meine regionalhistorische Homepage wäre für viele im Ausland lebenden Rheinländer, aber ganz besonders für die aus der Eifel und Voreifel stammenden jüdischen und auch nicht-jüdischen Familien, eine „Verbindung zur alten Heimat.“

Die Leser meiner stark frequentierten Website finden auch viele Fotos von meinen Aktivitäten und aus meinen Publikationen im Internet:

 

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Unter den Briefen und E-mails waren auch dieses Jahr wieder viele Grüße von in- und ausländischen Archiven sowie Lesern aus Israel, England und den USA. Darüber freue ich mich immer wieder. Vielen Dank!

Inhalt meiner regionalhistorischen Homepage:

Bücher und weitere Publikationen in historischen Jahrbüchern (ab 1972)

Neuerscheinungen: Vorstellung dieser Bücher

Gesamtaufstellung der Publikationen in regionalen Jahrbüchern oder historischen Websites (ab 1972)

Gesamtaufstellung der Zeitungsartikel zu regionalhistorischen Themen (ab 1978)

NEWS: Nachrichten, kleinere Artikel und Berichte ( 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 20102009, 2008, 2007, 2006)

ARTIKEL: Detaillierte Abhandlungen zu den o. a. Gesamtthemen

 

Ich wünsche allen ein frohes Neues Jahr 2018 sowie a „wonderful Holiday Season and a Happy and Peaceful New Year“

Ihr/Euer
Hans-Dieter Arntz

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