Der verloren gegangene Brief eines jüdischen Emigranten in die Voreifel (1941) – Fragen zum Fund auf einer englischen Philateliemesse (Ein Beitrag im Eifeljahrbuch des 2019)

von Hans-Dieter Arntz
07.12.2018

testWer auf der Suche nach den Spuren ehemaliger jüdischer Mitbürger ist, der wird sicher nicht nur in den Archiven recherchieren, sondern auch noch weitere Möglichkeiten wahrnehmen, um an diesbezügliche Details zu kommen. Selbst nach vielen Jahrzehnten gibt es nämlich immer noch unentdeckte Sachverhalte, die irgendetwas mit der Zeit der Judenverfolgung und dem Holocaust zu tun haben und Licht in die damals verzweifelte Situation der jüdischen Mitbürger bringen. Oft handelt es sich dabei um unbekannt gebliebene Menschen, deren offizielle Daten zwar aufgelistet wurden, die aber in Bezug auf ihr persönliches Alltagsleben ansonsten vergessen blieben. Allerdings müssen diese kleinen Details nicht unbedingt von welthistorischem Wert sein!

testSeit einigen Wochen gibt es wieder das renommierte Jahrbuch des Eifelvereins. Zum 95. Mal präsentiert es Beiträge zur Geschichte, Natur und Kultur der Eifel, die zwischen Aachen im Norden, Trier im Süden und Koblenz im Osten liegt und sich westwärts in der unmittelbaren Nachbarschaft von Belgien und Luxemburg befindet.

23 Autoren publizieren auf 200 Seiten des neuen Eifeljahrbuchs 2019 ihre neuesten Forschungsergebnisse. Vgl. Inhaltsverzeichnis. Für den Bereich der Voreifel konnte ich einen Beitrag beisteuern, der sich wieder mit der Geschichte der Judenverfolgung befasst, wenn er auch eigentlich nur als Hintergrundmaterial zu betrachten ist: Der verloren gegangene Brief eines jüdischen Emigranten in die Voreifel (1941) - Fragen zum Fund auf einer englischen Philateliemesse.

 

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… Seit etwa 40 Jahren habe ich nicht nur in meinen Büchern, sondern auch in unzähligen Zeitungsartikeln und Beiträgen zu historischen Jahrbüchern die Geschichte des Eifeler Judentums dokumentiert. Was es jedoch mit dem 1941 in Peru abgeschickten Luftpost-Brief des ehemals in Weilerswist beheimateten Arztes Dr. Leopold Ruhr (1883-1950) an „Señorita Johanna Wolff“ (1886-Holocaust) in Euskirchen auf sich hat, konnte en detail nicht mehr geklärt werden. Dennoch ergab der erhalten gebliebene Briefumschlag interessante Aufschlüsse.


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